Baby auf Reisen
28. Februar 2010 von admin
In den ersten Wochen steht sicher keine große Reise mit der frisch gebackenen Familie an. Doch nach einiger Zeit sehnen sich die Erwachsenen nach ein wenig Erholung im Urlaub: Für eine junge Familie eine neue Herausforderung. Die Babys selbst sind nicht besonders interessiert daran, ob sich ihre Umgebung ändert oder nicht. In einem gewissen Alter kann es den Urlaub sogar als unangenehme Unterbrechung des Alltags empfinden, wenn es die gewohnte Umgebung verlässt. Für einen Urlaub mit Kind heißt es also: gut planen.
Das fängt schon bei der Urlaubsart an. Soll es lieber das Hotel sein oder der Campingplatz? In beiden Fällen sollte man auf eine kinderfreundliche Atmosphäre achten. Wenn Ihr Kind schon laufen kann, ist ein Spielplatz ein absolutes Muss. Auch die Anfahrt sollte gut geplant sein. Eine lange Autofahrt kann schnell zur Belastungsprobe für alle werden. Viele fahren daher lange Strecken einfach in der Nacht, wenn die Kinder sowieso schlafen. Am Tage sollten die Strecken nicht länger als drei bis vier Stunden dauern. Alternativ bietet sich eine Anfahrt per Bahn an. Kinder können sich im Zug bewegen und die Eltern sich mit ihren Sprösslingen beschäftigen. Hier gibt es spezielle Mutter-Kind-Abteile, die aber frühzeitig gebucht werden müssen. Auch im Flugzeug kann man sich mit dem Baby beschäftigen und das ist wesentlich angenehmer sowohl für die Eltern, als auch für das Baby.
Sicherheit während der Reise
Bei einer Autofahrt sollte das Baby entgegen der Fahrtrichtung im Babysitz sitzen. Wenn Sie den Babysitz auf dem Beifahrersitz befestigen, ist unbedingt darauf zu achten, dass der Beifahrerairbag ausgeschaltet ist. Der Gurt muss korrekt am Babysitz befestigt sein, straff sitzen und darf nicht verdreht sein. Der beste Platz für den Babysitz in hinter dem Beifahrer, denn dann kann man sich mit dem Baby beschäftigen und Blickkontakt haben und das Ein- und Aussteigen erfolgt auf der von der Straße abgewendeten Seite. Gegen Sonneneinstrahlung helfen Sonnenschutzrollos, sodass das Gesicht und die Augen nicht direkt in der Sonne sind. Bei der Reise per Flugzeug können Sie Ihr Baby während Start und Landung füttern, damit der Druck im Ohr nicht zu schmerzhaft wird.
Das Reisebett
Falls kein Kinderbett im Hotel zur Verfügung steht, kann man auch ein Reisebettchen mitnehmen, wenn genug Platz dafür ist. Das Reisebett sollte leicht im Auto verstaubar sein, also kleine Maße haben. Auch der Aufbau spielt eine wichtige Rolle – sonst verhakt man sich wie beim Aufbau eines Strandstuhls. Das Bett muss der Kindergröße und dem Gewicht des Kindes entsprechen. Außerdem ist auf eine Polsterung der Seiten zu achten, damit sich das Kind nicht an den Stäben verletzen kann. Und hinein gehört natürlich das Lieblingskuscheltier für die gewohnte Umgebung.
