Babybrei selbst gemacht
5. August 2010 von JanineL
Wer wagt, gewinnt – und so ist es auch beim Babybrei. Selbst Erwachsene sind regelmäßig positiv über den Geschmack des Pürees überrascht, wenn sie sich zum Kosten oder zum Stillen des kleinen Appetits ebenfalls einen Löffel des leichten Breis genehmigen. Kein Wunder: In den Mahlzeiten der Jüngsten steckt natürlich nur das Beste.
Während der Schwangerschaft muss die werdende Mutter eher Gedanken daran verschwenden, auf was sie selbst Appetit verspürt, doch das ändert sich, sobald der Nachwuchs das Licht der Welt erblickt. In den ersten vier Monaten nach der Geburt genügt Babys die Muttermilch oder Milch aus der Flasche völlig. Mehr brauchen die Neuankömmlinge auf unserer Welt erst einmal nicht, um ihren Hunger und Durst zu stillen. Danach kann allerdings schon der erste Blick in Richtung weiterer Baby-Nahrung geworfen werden. Mittlerweile gibt es die unterschiedlichsten Arten von Breis für Babys. Nichtsdestotrotz wird grundsätzlich empfohlen, zunächst mit nur einer Gemüsesorte zu beginnen und nicht von Anfang an eine breite Variation zu bieten. Wenn dem Kleinkind Karottenbrei oder Kartoffelmus offensichtlich zusagen, können in einem weiteren Schritt auch Gläschen mit zwei Zutaten kombiniert angeboten werden. Und so folgen im Laufe der Zeit immer variablere Mischungen wie beispielsweise ein Dreierlei von Karotte, Kartoffel und Rind.
Wer Lust auf etwas Neues hat und selbst kontrollieren möchte, dass der Nachwuchs auch tatsächlich nur die besten Zutaten zu sich nimmt, kann auch jederzeit den Brei selber zubereiten – schließlich werden Sie diese Tätigkeit mit höchster Wahrscheinlichkeit noch bis in die Schulzeit Ihrer Kinder fortsetzen. Möhren- und Bananenbrei gehören dabei mit Abstand zu den beliebtesten Optionen für den allerersten Baby Brei. Doch worauf genau sollte bei der Zubereitung der Baby Mahlzeit geachtet werden? Wer sich selbst als Babykoch versuchen will, wird bei der Einhaltung einiger Rezept-Vorschläge seinem Baby garantiert eine große Freude bereiten. Als besonders praktisch erweist es sich auch, auf Vorrat zu kochen: Dies ist bei Brei problemlos möglich, und Sie erleichtern sich damit die Arbeit um ein Vieles. Auch dem Obst und Gemüse kommt dies zugute, denn es sollte bereits innerhalb weniger Tage nach dem Einkauf verarbeitet werden, um sämtliche wertvolle Nährstoffe zu erhalten.
Tipps und Tricks für die Baby-Küche
Sollten Sie diesem Rat folgen, so füllen Sie den fertigen Baby-Brei nach dem Pürieren in saubere Gläser ab und bewahren Sie diese je nach Menge bis zu zwei Tage im Kühlschrank oder auch für längere Zeit in Ihrem Tiefkühler auf. Bei Fleisch ist in dieser Hinsicht besondere Vorsicht geboten, denn um die Bildung gefährlicher Keime zu verhindern, sollte es schockgefroren werden. Beim Auftauen bietet es sich an, die entsprechenden Behälter über Nacht in den Kühlschrank zu stellen und kurz vor der Fütterung in warmes Wasser zu legen, um es leicht zu erwärmen. Sollte Ihr Kind diese Portion jedoch nicht auf einmal aufessen, wird empfohlen, von einem erneuten Einfrieren abzusehen. Macht ja nichts: So haben Sie noch etwas davon, sollte Ihr Appetit angeregt worden sein!
Rezept-Vorschlag
Sollten Sie nun Lust auf die Brei-Zubereitung bekommen haben, so versuchen Sie sich doch einmal am außergewöhnlichen „Apfel-Avocado-Brei“. Er kann ab dem sechsten Monat dem Kind angeboten werden und besteht aus vier Esslöffeln weichen Haferflocken, 100 Cl Apfelsaft sowie einem kleinen Apfel, einer Viertel Avocado und zwei Esslöffeln Zitronensaft. Weichen Sie hierfür schlicht die Haferflocken für etwa eine Stunde im Apfelsaft ein, reiben den geschälten Apfel in die Masse und vermischen diese mit dem inzwischen pürierten Avocadofleisch und dem Zitronensaft. Appetit bekommen? Dann einfach die Portion vergrößern!

